Presse

Eine Auswahl erschienener Pressetexte

"Berner Rundschau/Mittellandzeitung" am 16. Juni 2004:

"...Schon bei der Suite für Violoncello solo G-Dur BWV 1007 von Johann Sebastian Bach schüttelte sie ihre Anfangsnervosität ab und spielte ihre ganze Virtuosität vor dem Publikum aus... Voller Hingabe und mit grossem Einfühlungsvermögen fand Trauffer für jeden Satz einen eigenen, unverkennbaren Charakter...
Mit Robert Schumanns Fantasiestücken op. 73 für Violoncello und Klavier stürzten die beiden Interpretinnen das Publikum in ein Wechselbad der Gefühle, von romantisch zarten Tönen bis feuriger Rasanz, die weder die technische noch die interpretatorische Brillanz missen liessen. Der Höhepunkt der Matinee war aber die ausserordentlich sensible Interpretation von Max Bruchs Kol Nidrei d-Moll op. 47 für Violoncello und Orchester, welches in diesem Fall durch das Klavier ersetzt wurde. Vor dem archaisch-ehrfürchtigen Klavierhintergrund zauberte das Cello eine herzzerreissend traurige Melodie.Es war, als ob sich Tränen und Sehnsüchte in Töne verwandelten. Die Zuhörer waren begeistert und zwar zu Recht. Es war mutig und zugleich eine grosse Herausforderung, sich für ein Programm voller bestens bekannter Werke zu entscheiden, bei denen der Zuhörer über genügend Vergleichsmöglichkeiten verfügt. Anna Katharina Trauffer und Marlis Walter bestanden diesen Vergleich ohne Zweifel ..."


"Berner Rundschau/Mittellandzeitung" am 3. Januar 2004:

" ...Eindrücklich stellte Trauffer dabei das eigene Können in den Vordergrund. Ihr Violoncello sang, weinte und berührte..."


"Berner Zeitung BZ" am 29. November 2002:

"...Noch steht Anna Katharina Trauffer in der Ausbildung an der Hochschule für Musik in Bern. Wie fortgeschritten die junge Cellistin in ihrem künstlerischen Werdegang aber bereits ist, belegte sie in Werken von Bruch und Tschaikowski zusammen mit dem Orchesterverein in den reformierten Kirchen Langenthal und Madiswil.
«Kol Nidrei», das jüdische Gebet, hat Bruch zu einem geistlichen Konzertstück für Cello und Orchester aus zwei hebräischen Melodien komponiert. Als einer eigentlichen Rarität liehen ihr die Solistin wie der sie umgebende Klangkörper unter der Leitung von Walter Stucki ihre feinste Musikalität: Die tragenden Kantilenen im ganzen Umfang ihres weiten Ausdrucksbereichs, die wachsende, verinnerlichte Emotion des Cellotons und das sichere Formen, mit dem die auswendig spielende Solistin das Orchester in einen lebendigen Dialog band, machten aus dieser Komposition eine wahre romantische Perle..."



"Der Bund" am 26. November 2002:

"...Eindrücklich, welch persönliches und sicheres Profil Anna Katharina Trauffer dem Adagio verlieh, das Bruch nach zwei Melodien des jüdischen «Kol Nidreitu Gebets» für Cello mit Orchester und Harfe arrangiert hat: Mit feinem Gespür steigerte sie die zunehmende Leidenschaft und liess sie zum beseelten Part werden, der in der Tiefe sonore Substanz entfaltete und auch in hohen Lagen absolut rein und rund blieb. Dieser duftig raumgreifende Aufbau der Cello-Kantilenen versetzte das Orchester in Tschaikowskys Nocturne in einen melodiös erblühenden Dialog..."